Das Welterbe - ein Auftrag an die Menschheit
Die Rettung der Tempel von Abu-Simbel war die Geburtsstunde der UNESCO-Konvention von 1972 zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt. Im Zentrum steht die revolutionäre Idee, dass der Schutz und die Erhaltung ausserordentlicher Kulturleistungen und einzigartiger Naturphänomene, die einen "aussergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, in die Obhut der gesamten Menschheit gestellt werden. Die Welterbekonvention ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte.
Die Welterbeliste verzeichnet insgesamt 890 Stätten. Davon zählen 689 zum Kultur- und 176 zum Naturerbe, 25 Stätten gehören beiden Kategorien an.
Die 22 ausgewählten Objekte in Argentinien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Japan und der Schweiz zeugen von einer unvergleichbaren Kreativität und Vielseitigkeit in verschiedenen Kontexten. 4 dieser Objekte befinden sich in der Schweiz: die Villa Jeanneret-Perret (Maison blanche) und die Villa Schwob (Villa turque) in La Chaux-de- Fonds, die Petite maison au bord du lac Léman in Corseaux und die Immeuble Clarté in Genf. Le Corbusier ist eine Schlüsselfigur der Internationalisierung der Architektur und der Stadtplanung, welche die Stadtlandschaften im 20. Jahrhundert weltweit geprägt hat.
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