Das Welterbe - ein Auftrag an die Menschheit
Die Rettung der Tempel von Abu-Simbel war die Geburtsstunde der UNESCO-Konvention von 1972 zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt. Im Zentrum steht die revolutionäre Idee, dass der Schutz und die Erhaltung ausserordentlicher Kulturleistungen und einzigartiger Naturphänomene, die einen "aussergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, in die Obhut der gesamten Menschheit gestellt werden. Die Welterbekonvention ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte.
Die Welterbeliste verzeichnet insgesamt 936 Stätten. Davon zählen 725 zum Kultur- und 183 zum Naturerbe, 28 Stätten gehören beiden Kategorien an.
Diese Zwillingsstädte zeugen von einer vollkommenen Symbiose zwischen Urbanistik und Industrie. Ein progressiver unternehmerischer Geist und das Streben nach sozialer Gerechtigkeit haben erlaubt, die Bedürfnisse der Uhrenindustrie und der Uhrenmacher in Einklang zu bringen. Die Produktions- und Wohnstätten sind hier eng verbunden, um sowohl der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, wie auch der Lebensqualität der Arbeiter gerecht zu sein. Die Fortsetzung der Industriekultur im Zeichen von Tradition und Innovation und die authentische Erhaltung und Bewahrung des Stadtbilds sind bemerkenswert.

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